Behandlung und Therapien

Die Behandlung in der Privatklinik Aadorf erfolgt nach integrativem, methodenübergreifendem Ansatz. Sie wird individuell auf jeden Patienten abgestimmt, mit ihm geplant und interdisziplinär bearbeitet. Wir bieten in enger Zusammenarbeit der einzelnen Berufsgruppen unterschiedliche Behandlungsmodule an, die für unsere Patienten ein umfassendes Behandlungskonzept bereitstellen.

  • Einzel- Paar-, Familien- und Gruppenpsychotherapie
  • Fachpflegerische Betreuung
  • Spezialtherapien
  • Psychopharmakologische Behandlung
  • Case Management

In vertrauensvollem Rahmen haben die Patienten die Möglichkeit, sich intensiv mit ihrer Entwicklungsgeschichte und ihrer aktuellen Lebenssituation auseinander zu setzen. Dem Einbezug des Partners, der Familie oder von anderen Bezugspersonen –natürlich nur im Einverständnis des Patienten – messen wir einen hohen Stellenwert zu.

Gemeinsam werden Ziele erarbeitet, die den Patienten helfen, ihren Alltag besser zu meistern und ihr Selbstbewusstsein zu stärken, damit ein gesundes Selbstbild entwickelt werden kann. Durch regelmässige Bezugspersonengespräche und gemeinsame Tätigkeiten werden die Ressourcen des Patienten gefördert

Ergotherapie: Sie soll Patienten die Möglichkeit eröffnen, ihr seelisches Befinden mittels handwerklichen Arbeiten zu verbessern. Im Vordergrund stehen die Stärkung der gesunden Anteile und die Erweiterung der Handlungsfähigkeit.

Kreativtherapie: In der Kreativtherapie kann der Patient mit handwerklichen und gestalterischen Arbeiten Aspekte von sich selbst erfahren und in Kommunikation zu anderen treten. Durch die Arbeit mit Farben, Formen und verschiedenen Werkmaterialien erfährt der Patient neue oder verloren gegangene Kompetenzen. Bei Gruppenarbeiten können Beeinträchtigungen im sozialen Bereich therapeutisch bearbeitet und gemildert werden.

Gestalterische Einzelstunden: Im Einzelsetting kann durch verschiedene Mal- und Gestaltungsformen individuell auf den Patienten eingegangen werden.

Mal- und Gestaltungstherapiegruppen: Inneren Bildern einen Ausdruck geben, macht Leiden und Konflikte sichtbar. Mit bildnerischen Mitteln kann der Therapeut direkten Zugang zum Patienten finden, unlösbar erscheinende Probleme sichtbar und greifbar machen und so eine bewusste Aufarbeitung ermöglichen.

Ausdrucksmeditation: In der Ausdrucksmeditation lernt der Patient, seine Emotionen wie Wut, Trauer, Frustration, Sehnsucht oder Freude nicht mehr zu unterdrücken, sondern bewusst zu fühlen und diese, unterstützt durch unterschiedliche Musik, auszudrücken.

Bewegungstherapie: Die Bewegungstherapie sieht den Menschen als Einheit von Körper-Seele-Geist. Über die Bewegung können Beziehungs- und Verhaltensmuster sicht-, erleb- und veränderbar gemacht werden. Der verbale Austausch über das Erlebte dient dazu, den Prozess zu konkretisieren.

Tanztherapie: Die tänzerische Auseinandersetzung mit Lebensthemen ermöglicht ein tiefes Erleben des Selbst und fördert den Eigenausdruck. Die Erweiterung des Bewegungsrepertoires führt zu mehr Möglichkeiten des körperlichen und seelischen Gefühlsausdrucks, unterstützt das Wachstum der Persönlichkeit und aktiviert Selbstheilungskräfte.

Nordic Walking: Nordic Walking aktiviert viele Muskeln im Körper und ist dank der Verwendung der Stöcke gelenkschonend. Die Bewegung an der frischen Luft ist wichtig und durch den Einsatz der Arme sowie der Schultermuskulatur wird die Ausdauer gesteigert.

Psychopharmaka können oftmals den anstehenden Genesungs- und Entwicklungsprozess unterstützen. Sie werden bei Bedarf und im Einverständnis des Patienten im Rahmen eines Gesamtbehandlungsplanes abgegeben. Dieser wird mit dem Patienten individuell besprochen und jeweils der aktuellen Befindlichkeit angepasst.

Die Aufgaben des Sozialdienstes sind vor allem auf vier Gebiete fokussiert: Finanzen, Wohnsituation, Arbeit und Beruf sowie Rechtsfragen.